Google-Unternehmensprofil optimieren: 9 Punkte, die lokale Betriebe oft übersehen
Wer in seiner Region nach einem Handwerker, einer Praxis oder einem Dienstleister sucht, sieht bei Google zuerst die Karte mit drei Einträgen. Ob Ihr Betrieb dort auftaucht, entscheidet zu einem großen Teil Ihr Google-Unternehmensprofil. Viele Profile sind zwar angelegt, aber nur halb ausgefüllt – und verschenken damit Anfragen.
1. Die richtige Hauptkategorie
Die Hauptkategorie ist das stärkste Signal dafür, zu welchen Suchanfragen Google Ihr Profil zeigt. Wählen Sie die Kategorie, die Ihr Kerngeschäft am genauesten beschreibt, und ergänzen Sie passende Nebenkategorien. Ein Blick auf die Profile der Wettbewerber, die bereits oben stehen, hilft bei der Auswahl.
2. Einheitliche Unternehmensdaten (NAP)
Name, Adresse und Telefonnummer sollten auf Ihrer Website, im Google-Profil und in Verzeichnissen wie Apple Karten, Bing oder Branchenportalen identisch sein – bis hin zur Schreibweise von „Straße“ oder „Str.“. Abweichungen verunsichern Suchmaschinen und kosten Vertrauen.
3. Leistungen und Produkte vollständig eintragen
Im Profil können Sie Leistungen mit kurzen Beschreibungen hinterlegen. Nutzen Sie die Begriffe, mit denen Ihre Kunden tatsächlich suchen, und beschreiben Sie jede Leistung in ein bis zwei Sätzen.
4. Öffnungszeiten – auch an Feiertagen
Falsche Öffnungszeiten führen zu verärgerten Kunden und negativen Bewertungen. Pflegen Sie Sonderöffnungszeiten für Feiertage und Betriebsferien rechtzeitig.
5. Echte Fotos statt Stockbilder
Fotos von Ihrem Team, Ihren Räumen und Ihrer Arbeit schaffen Vertrauen. Laden Sie regelmäßig neue Bilder hoch – Profile mit aktuellen Fotos wirken lebendig und werden häufiger angeklickt.
6. Bewertungen aktiv einholen
Zufriedene Kunden schreiben selten von selbst eine Bewertung. Bitten Sie direkt nach einem erfolgreichen Auftrag darum, zum Beispiel mit einem kurzen Link per E-Mail oder einem QR-Code an der Theke.
7. Auf jede Bewertung antworten
Antworten Sie freundlich und sachlich – auf positive wie auf kritische Bewertungen. Interessenten lesen diese Antworten und sehen daran, wie Sie mit Ihren Kunden umgehen.
8. Beiträge und Angebote nutzen
Mit Beiträgen können Sie Neuigkeiten, Aktionen oder saisonale Leistungen direkt im Profil zeigen. Ein bis zwei Beiträge im Monat reichen, um aktiv zu wirken.
9. Fragen & Antworten selbst vorbereiten
Hinterlegen Sie die häufigsten Kundenfragen samt Antwort selbst im Profil. So bestimmen Sie, welche Informationen Interessenten zuerst sehen.
Fazit
Ein gepflegtes Unternehmensprofil ist die Grundlage für lokales SEO. Zusammen mit einer schnellen Website und konsistenten Einträgen in Kartendiensten sorgt es dafür, dass Sie in Ihrer Region gefunden werden – bei Google, in Google Maps und zunehmend auch in KI-Antworten.